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Krisen – Hochkonjunktur für Cyberattacken und Cyberkriminelle

Heiko Fleschen | April 28, 2022 | NAC, VPN, Netzwerksicherheit, Cyber Security, Hacking

Hacker könnten die verschobene Aufmerksamkeit sich zu eigen machen.

Fest steht, die Zeit für Hacker-Attacken könnte gerade nicht idealer sein, schließlich halten uns die aktuellen Krisen und ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft in Atem. Wird es eine weitere Corona-Welle im Herbst geben? Wie wirken sich die coronabedingten Ausfälle auf die Just-in-Time-Produktion aus? Wie lange wird der Krieg in der Ukraine andauern? Wie werden sich die Preise für Energie und Nahrungsmittel entwickeln?

Die Erfahrung mit dem Agieren Cyberkrimineller lässt einen Schluss zu: Es ist wahrscheinlich, dass aktuell eine zunehmende Zahl von Angriffen stattfinden. Interpol warnte bereits vor 1,5 Jahren im Zuge der Pandemie vor zunehmenden Attacken auf den Gesundheitssektor. Unter den genannten Umständen scheinen Attacken jedoch häufig unbemerkt zu bleiben. Gerade jetzt sollte daher Cyber-Security in unseren Fokus rücken, schließlich bieten beispielsweise sensible Gesundheits- und Forschungsdaten, oder unternehmenskritische Informationen ein lukratives Potential für Hacker.

 

Home-Office bietet neue Schwachstellen für Angriffe

Durch die flächendeckende Umsetzung von Home-Office-Konzepten werden weitere Schwachstellen im Unternehmensnetzwerk geöffnet. Bestes Beispiel sind dafür Zoom, als Meeting-Tool, und das Remote Desktop Protocol (RDP) für den Remote-Zugriff auf Server. Auch das lokale Netzwerk kann unbemerkt zum Ort eines Angriffs werden. Schließlich bedeuten mehr Mitarbeiter*innen im Home-Office weniger Menschen im Unternehmen. Ein Eindringling kann leichter in leeren Büros kompromittierende Geräte an Netzwerkdosen stecken. Genauso das Thema WLAN: niemand wird kontrollieren, wer auf dem Parkplatz steht, um sich Zugriff auf das Unternehmens-WLAN zu verschaffen.

 

Eine NAC-Lösung schützt vor Infektion

Eine NAC-Lösung kann für Abwehr sorgenBei einem umfassenden IT-Sicherheitskonzept sollte der Schutz des Firmennetzwerkes ein wesentlicher Bestandteil der IT-Sicherheit sein. Sicherheit vor unbekannten Eindringlingen bieten Network-Access-Control-Lösungen (NAC). Die praxisbewährte Lösung macmon NAC identifiziert alle sich im Netzwerk befindlichen Endgeräte und schafft so eine schnelle Übersicht und Kontrolle. Das unbekannte Gerät eines Angreifers wird als solches erkannt und erhält keinen Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk. In Zusammenarbeit mit anderen IT-Security-Lösungen kann macmon NAC auch die Geräte im Home-Office, im Falle einer Kompromittierung, in ihren Zugriffsrechten auf Firmendaten einschränken. macmon NAC stellt keine VPN-Zugänge zur Verfügung, kann aber bei einem Richtlinienverstoß – in Abstimmung mit anderen Security-Lösungen – die Verbindung kappen, ein Gerät in Quarantäne stellen, oder den Netzwerk-Administrator informieren, bevor eine Ausbreitung von Schadsoftware, wie Malware, stattfindet. Bildhaft übersetzt auf die Corona-Lage bedeutet dies: macmon NAC hilft die Reproduktionszahl niedrig zu halten, um Neuinfizierungen gesunder Rechner im Netz zu vermeiden, lokal und global. Eine Pandemie im Netzwerk wird verhindert.

 

Weiterführende Links:

  • "Cybercriminals are developing and boosting their attacks at an alarming pace, exploiting the fear and uncertainty caused by the unstable social and economic situation created by COVID-19." (Interpol)