Zur Übersicht

Corona: Haben Cyberattacken in der Krise nachgelassen?

Melanie Boese | May 29, 2020 | NAC, VPN, Netzwerksicherheit, Cyber Security, Hacking

Es ist ruhig geworden, wenn es um Hacker-Angriffe geht. Tatsächliche Sicherheit oder gefühlte?

Hacker könnten die verschobene Aufmerksamkeit sich zu eigen machen.Fest steht, die Zeit für Hacker-Attacken könnte gerade nicht idealer sein, schließlich beschäftigen sich alle gerade mit anderen Themen. Die Politik mit Krisenprävention für das Gesundheitssystem und seine wirtschaftlichen Auswirkungen, Unternehmen mit der schnellen Umsetzung von Home-Office etc. Es ist wahrscheinlich das aktuell Angriffe stattfinden, die jedoch unter den genannten Umständen unbemerkt bleiben. Gerade jetzt sollte Cyber Security nicht hinten runterfallen, schließlich könnte man sensible Gesundheits- und Forschungsdaten abgreifen, die man teuer veräußerlichen kann. Darüber hinaus sind natürlich auch Unternehmen interessant für Hacker.

 

Home-Office kann neue Schwachstellen für Angriffe bedeuten

Durch die Umstellung auf Home-Office werden weitere Schwachstellen ins Unternehmensnetzwerk gebracht. Bestes Beispiel sind dafür Zoom als Meeting-Tool und RDP für den Remote-Zugriff auf Server. Auch das lokale Netzwerk kann unbemerkt zum Ort eines Angriffs werden. Schließlich bedeuten mehr Mitarbeiter im Home-Office weniger Leute im Unternehmen. Ein Eindringling kann so leichter in leeren Büros kompromittierte Geräte an die Netzwerkdose stecken. Genauso das Thema WLAN – niemand wird kontrollieren, wer auf dem Parkplatz steht, um sich Zugriff auf das WLAN zu verschaffen.

 

Eine NAC-Lösung schützt vor Infektion

Eine NAC-Lösung kann für Abwehr sorgenBei einem umfassenden IT-Sicherheitskonzept sollte auch an macmon NAC gedacht werden. Das unbekannte Gerät eines Angreifers erhält im Unternehmen keinen Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk. In Zusammenarbeit mit anderen IT-Security-Lösungen kann macmon NAC, auch die Geräte im Home-Office je nachdem, ob sie kompromittiert werden, einschränken. macmon selbst stellt keine VPN-Zugänge zur Verfügung, kann aber bei einem Richtlinienverstoß, , im Zusammenspiel mit anderen Security-Lösungen, die Verbindung kappen, ein Gerät in Quarantäne stellen oder den Netzwerk-Admin informieren, bevor eine Ausbreitung stattfindet. Übersetzt auf die aktuelle Corona-Lage bedeutet dies; macmon hilft die Reproduktionszahl niedrig zu halten, um Neuinfizierungen gesunder Rechner im Netz zu vermeiden, lokal und global. Eine Pandemie im Netzwerk würde verhindert.